Verwendung von Leuchtstoffröhren

Leuchtstoffröhren mit wohnlichem Charakter? Ja, die gibt es. Diese Art der Leuchtstofflampe nennt man auch Warmtonlampe. Das Licht der so genannten Warmtonlampen ist angenehmer als das üblicher Leuchtstoffröhren. Über lange Zeit allenfalls in Garage oder Werkstatt ansässig, hat die Leuchtstoffröhre also auch in den Wohnbereich Einzug gehalten. Auch Energiesparlampen sind im Grunde nichts anderes als komprimierte Leuchtstoffröhren – Leuchtstoffröhren mit einem Gewinde, in das man die Fassung gewöhnlicher Glühlampen schrauben kann. Überwiegend kennt man Leuchtstoffröhren aus der Leuchtstoffreklame der bunt beleuchteten Fassaden amerikanischer Städte. Um farbig zu leuchten, benötigen Leuchtstoffröhren keine Filter oder irgendwelche farbigen Lampenschirme. Eine Leuchtstofflampe kann eigenständig farbiges Licht erzeugen. Dieses farbige Licht wird in Leuchtstoffröhren durch eine unterschiedliche Leuchtstoffmischung bewirkt. Umgangssprachlich werden Leuchtstoffröhren auch einfach nur Leuchtstofflampe genannt. Dieser Begriff hat sich ebenso eingebürgert wie „Glühbirne“ statt „Glühlampe“. Weit verbreitet ist auch die Gleichsetzung von Lampen und Leuchten. Eine Leuchte stellt aber eigentlich den Beleuchtungskörper für eine Glühlampe oder Leuchtstofflampe dar. Technisch gesehen sind es Leuchtmittel wie Leuchtstoffröhren, die für das Licht sorgen.

Effizient und unterschiedlich geformt – die Leuchtstofflampe

Positiv auf die Effizienz einer Leuchtstoffröhre kann sich ein elektronisches Vorschaltgerät (EVG) auswirken. Dies erhöht die Lebensdauer einer Leuchtstofflampe, ermöglicht einen flimmerfreien Start und sorgt für einen geringeren Energieverbrauch der Leuchtstoffröhre. Eine Leuchtstofflampe kann stabförmig oder ringförmig sein. Die ringförmige Leuchtstofflampe wird auch als Ringleuchtstoffröhre bezeichnet. Bei stabförmigen Leuchtstoffröhren hat man die Wahl zwischen mehreren Typen mit unterschiedlichen Durchmessern: Die Leuchtstofflampe vom Typ T5 hat einen Durchmesser von 16 Millimetern und die Leuchtstofflampe vom Typ T8 hat einen Durchmesser von 26 Millimetern. Hat eine Leuchtstofflampe einmal ausgedient, so sollte man bei ihrer Entsorgung gewisse Dinge berücksichtigen. Leuchtstoffröhren dürfen wegen ihres – wenn auch nur geringen – Quecksilbergehalts nicht in den Hausmüll geworfen werden. Seit März 2006 gelten die Richtlinien des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes. Darunter fallen neben Haushaltsgeräten auch Leuchtmittel wie Energiesparlampen, Leuchtstoffröhren und Gasentladungslampen. Eine Leuchtstofflampe muss wie eine nicht mehr funktionierende Batterie sachgerecht beseitigt werden. Daher gibt es spezielle Sammelstellen beziehungsweise Wertstoffhöfe wo Privatpersonen Leuchtstoffröhren, die nicht mehr gebraucht werden loswerden können. Der Umwelt zuliebe sollte man diese Angebote wahrnehmen. Die nächste Sammelstelle zum eigenen Wohnort können Verbraucher unter www.lightcycle.de recherchieren.