Leuchten fürs Gewerbe: Feuchtraumleuchten

Ihrer Definition nach eignen sich Feuchtraumleuchten für feuchte Einsatzbereiche, für Räumlichkeiten wie Keller oder Garagen. Feuchtraumleuchten besitzen speziellen Feuchteschutz, was sie für feuchte Arbeitsumgebungen – zum Beispiel Metzgereien oder Textilreinigungen – geradezu prädestiniert. Eine Feuchtraumleuchte kann auch durch eine Gummirung besonders abgedichtet sein. Auch in Lagern oder in Waschräumen werden Feuchtraumleuchten verwendet. Diese Ausführungen verdeutlichen, dass Feuchtraumleuchten vorwiegend in Gewerbe und Industrie eingesetzt werden. Eine Feuchtraumleuchte besitzt mindestens die Schutzart IP X4. Das bedeutet, dass die Feuchtraumleuchte von allen Seiten gegen das Eindringen von Spritzwasser geschützt ist.

Beispiele für Einsatzgebiete einer Feuchtraumleuchte

Gerade in Lebensmittel verarbeitenden Betrieben wie zum Beispiel Metzgereien werden höchste Ansprüche an Hygiene und Sauberkeit gestellt. Die ausreichende Beleuchtungsstärke einer Feuchtraumleuchte kann entscheidend dazu beitragen, diese Ansprüche zu erfüllen. Eine Feuchtraumleuchte macht mit ihrem Licht auf Schwachstellen aufmerksam oder sie sorgt dafür, dass erst gar keine Schwachstellen auftreten. Eine qualitativ hochwertige Feuchtraumleuchte zeichnet sich hierbei besonders durch die Lichtfarbe und gute Farbwiedergabeeigenschaften aus. Wichtig ist das Beleuchtungsniveau von Feuchtraumleuchten auch für die Qualitätskontrolle in Textilreinigungen. So werden Feuchtraumleuchten beispielsweise für Bügelarbeiten oder Kontrollarbeiten verwendet. Dafür eignen sich Feuchtraumleuchten der Lichtfarbe Tageslichtweiß (über 5300 Kelvin). So trägt das Licht von Feuchtraumleuchten dazu bei, dass Fehler leichter erkannt werden.

Auch in Waschhallen von KFZ-Betrieben sind Feuchtraumleuchten gefragt. Für Waschhallen ist eine Rundumbeleuchtung mit beleuchtungsstarken Feuchtraumleuchten sinnvoll. Weiterhin ist die Verwendung von Feuchtraumleuchten auch in Großküchen empfehlenswert – beispielsweise von Krankenhäusern, Betriebskantinen oder Mensen. Das Frittieren von Pommes frites oder der Wasserdampf beim Blanchieren von Gemüse kann einer Feuchtraumleuchte nichts anhaben. Wie bereits erwähnt, gelten in der Nahrungs- und Genussmittelindustrie besonders strenge Hygiene-Vorschriften. Da man in hellen Räumen dem Schmutz deutlich besser den Kampf ansagen kann, sind beleuchtungsstarke Feuchtraumleuchten unabdingbar. Zum Beispiel in Brauereien, wo mit Dampf und hoher Luftfeuchtigkeit zu rechen ist, kommen Feuchtraumleuchten zum Einsatz. Mit Feuchtraumleuchten ist man mit für Arbeiten wie beispielsweise die Reinigung von Fässern gut gerüstet. Zweckmäßig sind daher eine Allgemeinbeleuchtung mit Feuchtraumleuchten beziehungsweise eine arbeitsplatzorientierte Beleuchtung. In allen Industriezweigen müssen für die Mitarbeiter natürlich Toilettenräume zur Verfügung gestellt werden. Da Toilettenräume ebenfalls zu den Feuchträumen zählen, sind auch hier Feuchtraumleuchten zu empfehlen.